Nach Veganer-Protest: Lamm Gottes wird aus Isenheimer Altar entfernt!

Der berühmte Isenheimer Altar, der im Unterlinden-Museum im elsässischen Colmar ausgestellt wird, muss aufgrund von Protesten verändert werden. Mehrere vegane Museumsbesucher hatten sich über die bestialische Darstellung eines Lammes beschwert, dessen Blut direkt in einen goldenen Kelch fließt.

Pfarrerin Renate Bormann-Sauerbrei, Leiterin der EKD-Abteilung XI (Überflüssiges Gedöns und Kindische Probleme im In- und Ausland), begrüßt diese Maßnahme. Es könne nicht sein, dass die Kirche Gewalt gegen Tiere symbolisch fördere, sagte die engagierte Theologin, die aus Anlass des Interviews eigens ihren Marsch für das Recht auf Abtreibung unterbrochen hatte. Tatsächlich geht ihr der Protest noch nicht weit genug. „Direkt neben dem Lamm steht Johannes der Täufer, der sich nach biblischem Bericht von Heuschrecken ernährt haben soll. Soll so ein Tierfeind etwa Vorbild für uns Christen sein?“, fragt die Pfarrerin empört. Allerdings werde Johannes ja im weiteren Verlaufe der Geschichte glücklicherweise geköpft. Es sei fundamental wichtig, so die Lebensschützerin, dass dies als Strafe für seine falsche Ernährung wahrgenommen werde.

Wie genau die Entfernung des Lammes auf dem Gemälde vollzogen werden soll, ist noch unklar. Bormann-Sauerbrei schlägt vor, die Stelle zu übermalen und durch einen Grünkohl-Smoothie zu ersetzen.

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