EKD-Gender-Forschung: Gott brauchte einen achten Tag, um die übrigen 3998 Geschlechter zu erschaffen!

„Es gibt über 4.000 geschlechtliche Varianzen, von denen wir bei der Erschaffung der Welt allerdings überhaupt nichts lesen“, wundert sich Simone Manteufel, Sprechx des EKD-Studienzentrums für Genderfragen in Kirche und Theologie (Hannover). „Das macht mich stutzig, denn schließlich ist die geschlechtliche Einteilung in Mann und Frau erst durch die Nazis in die Weltgeschichte eingeführt worden. Wie kann sich diese dann bereits in der Bibel finden?“

Manteufel ist überzeugt, einer gigantischen Verschwörung auf der Spur zu sein. Denn obwohl die geschlechtliche Zweiteilung unbestreitbar erst in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingeführt wurde, haben sich menschliche Gesellschaften in aller Welt seit Jahrtausenden darauf berufen. So sei beispielsweise die Frage des Wahlrechts oder des Militärdienstes anhand eines eindeutig erkennbaren Geschlechts entschieden worden, obwohl es diese klare Unterscheidung noch gar nicht gegeben habe. „Irgendwie müssen es die Nazis geschafft haben, ihre perversen Vorstellungen in frühere Zeit rückzuprojizieren“, erläutert Manteufel.

Was die biblische Schöpfungsgeschichte angeht, ist sich die Expertx sicher: „Hier haben wir es mit einer nachträglichen Redaktion des Urtextes zu tun – wie bei allen Dingen, in denen die Heilige Schrift meinen eigenen Vorstellungen widerspricht. Der ursprüngliche Text enthielt zweifellos einen achten Tag, an dem das Gott neben Mann und Frau auch die Transgenders, Pangenders, Gendervariablen, Genderqueers sowie die übrigen 3994 geschlechtlichen Identitäten erschaffen hat.“ Danach habe Gott, so vermutet Manteufel, wohl auch noch einen weiteren Tag der Ruhe gebraucht.

 

 

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4 comments

  1. Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Das Evangelium nach Gender zählt zu den Apokryphen, aber die Episkopalkonferenzen des frühen Christentums waren von Rechtspopulisten unterwandert. Deshalb hat das Evangelische Zentrum Frauen und Männer gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle der Bremischen Evangelischen Kirche zur EKD-Synode eine Aufklärungsbroschüre herausgebracht, die den „neokonservativen und rechten Kräften“ mit Aufklärungsbroschüren zu Leibe rücken will.

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  2. Ruft den Krankenwagen und bestellt einen Vormund für diese Menschen.
    Der Vormund sorgt dann dafür, dass das veruntreute Geld mit dem dieser Ungeheuerlichkeiten finanziert werden, z.B. deutschen Obdachlosen zugute kommt.

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