Angst vor Provokation: EKD-Vorsitzender lässt sich Kehlkopf entfernen!

„Worte können verletzen, daher sollten wir weitgehend auf sie verzichten.“ Mit dieser Haltung überraschte der Vorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands die anwesende Presse, die er zu einem Termin in die Chirugie eines Berliner Krankenhauses eingeladen hatte. Im Anschluss an die Pressekonferenz werde er sich den Kehlkopf entfernen lassen, um potentiellen verbalen Provokationen vorzubeugen. Als Kirchenvertreter habe er hier Vorbildfunktion, erläuterte er weiter. Es dürfe nicht sein, dass Angehörige anderer Religionen der christlichen Botschaft ausgesetzt werden, vor allem nicht verbal. „Denn mit dem Wort fing das Ganze ja erst an!“, erklärte der Bischof.

„Auch Jesus hat mit seinen oft unveschämten Worten viele Menschen beleidigt, und als Strafe haben sie ihn ans Kreuz geschlagen. Daraus können wir lernen. Wir sollten auf keinen Fall dieselben Fehler immer wieder begehen.“

Für künftige Interviews werde er leider nicht mehr zur Verfügung stehen, gab er abschließend bekannt.

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